Das 24. Südtiroler Fohlenchampionat im Alps Coliseum in Neumarkt bildete den krönenden Abschluss der diesjährigen landesweiten Fohlenerhebung. 55 der besten Haflingerfohlen des aktuellen Jahrgangs stellten sich der internationalen Fachjury. Das Event unterstrich eindrucksvoll das hohe züchterische Niveau und die ungebrochene Leidenschaft in der Südtiroler Haflingerzucht.
Die besten unter den Hengstfohlen: (v.r.) Sieger WALENCIO-1-M BZ33242 von Robert Marmsoler aus Kastelruth, Reservesieger ASLAN BR-M BZ33126 von Heinrich Breitenberger aus Ulten, 3. Platz ALBINO-M BZ33230 von Helmut Lochmann aus Tisens, 4. Platz WINNI-M BZ33201 von Simon Dapoz aus Abtei und 5. Platz SINNER HL-M BZ33105 von Hans Lunger aus Steinegg
Die Grundlage für das Championat bildete die Fohlenerhebung im September. Dabei wurden über 400 Fohlen direkt vor Ort gekennzeichnet und begutachtet. Von 90 zugelassenen Fohlen traten schließlich 55 im Alps Coliseum zum Wettbewerb an.
Die schönsten Stutfohlen: (v.r.) Siegerin MERCEDES BENZ BZ33162 von Wolfgang & Berta Wendlinger aus Latzfons, Reservesiegerin MALEA HL BZ33104 von Hans Lunger aus Steinegg und 3. Platz M.SOLEY-R BZ33055 von Josef Reiterer aus Jenesien
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Die dreiköpfige Jury – bestehend aus dem ehemaligen Rasseexperten Dr. Andrea Sgambati, dem Südtiroler Zuchtrichter Peter Gruber und Gastrichter Genest Brigand aus Frankreich – zeigte sich begeistert. Besonders der Hengstjahrgang bestach durch eine außergewöhnlich hohe Qualität, was laut Sgambati im Vergleich zu den meist dominierenden Stutfohlen eine seltene Besonderheit darstellt.
Bei den Hengstfohlen siegte Walencio-1-M (Züchter: Robert Marmsoler, Seis) vor Aslan BR-M (Heinrich Breitenberger, Ulten) und Albino-M (Helmut Lochmann, Tisens). Den Titel bei den Stutfohlen sicherte sich Mercedes Benz (Familie Wolfgang & Berta Wendlinger, Verdings/Klausen), gefolgt von Malea HL (Familie Hans Lunger, Steinegg) und M.Soley-R (Josef Reiterer, Flaas/Jenesien).
Ein weiteres Highlight war die zweite hybride Qualitätsfohlen-Auktion mit einem Spitzenpreis von 8.000 Euro für ein Fohlen, das von Latzfons ins Jaufental wechselte. Das Verkaufsmodell wird nun weiter ausgebaut und die Auktion sollte sich zur Drehscheibe für die Vermarktung von Qualitätsfohlen etablieren.
Fotos:: Armin Mayr
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