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Der Noriker - Geschichte & Entwicklung


 
 
Die Rasse zählt zu den ältesten Pferderassen in Europa, die in ständiger Reinzucht gezüchtet und verbessert wurden.

Geschichtlicher Rückblick

Der Name Noriker ist abgeleitet von Noricum, einer Vasallenprovinz des Römischen Kaiserreiches, das dem heutigen Österreich, südlich der Donau, entspricht. Die Römer waren gute Pferdezüchter und hatten in jedem Teil des riesigen Reiches Gestüte, wo sie Pferde für jeden Zweck züchteten. Zu den spezialisierten Pferdetypen gehörten das Jagdpferd, das Rennpferd, das Kriegspferd, die Zug – und Wagenpferde und das stolze Paradepferd. Wenn die siegreichen Cäsaren und ihre Generäle im Triumph nach Rom zurück kehrten, taten sie dies entweder in einem von zehn Pferden gezogenen Triumphwagen, oder sie ritten heroisch auf einem schnaubenden Paradepferd.
Die Römer schufen eine weitreichende Zuchtpolitik. So haben viele Pferderassen, die später in Europa entstanden, ihren Ursprung in den Pferdeschlägen, die sich im Römischen Reich bis zum 3. Jahrhundert nach Christus entwickelt hatten.

Zu den Ahnen des Norikers gehört vermutlich das schwere Kriegspferd aus Juvavum. Juvawum, in der Nähe der heutigen Stadt Salzburg, war ein anerkanntes Zuchtzentrum in der Römerzeit.

Die züchterischen Anfänge

Bis zum Mittelalter hatte sich ein kleineres, schweres, kompaktes Pferd entwickelt, das für die harte Arbeit in den Berggebieten geeignet war. Seit 1565 übernahmen die Klöster, die oft eine große Bedeutung in der Pferdezucht hatten, die Zuchtarbeit und legten die typischen Merkmale des Norikers fest. Jakob von Kuen, Erzbischof von Salzburg, empfahl 1574 die Reinzucht und eröffnete die erste öffentliche Deckstation. Das Stutbuch wurde eingeführt und neue Gestüte wurden aufgebaut. Mit Neapolitaner -, Burgunder- und Spanierhengsten wurde fremdes Blut eingekreuzt, um die Größe und Eleganz zu verbessern, denn die Norikerpferde waren inzwischen auch die Turnierpferde der damaligen Zeit, im Besonderen der Salzburger Bischöfe. Die aus Spanien, das zu jener Zeit so wie Österreich ein Teil des habsburgischen Kaiserreiches war, importierten Pferde bildeten die Grundlage für die europäischen Tigerscheckstämme im Allgemeinen und für die Tigerschecklinie im Pinzgauer Gebiet, auch Pinzgauer Noriker genannt, im Besonderen. 1903 wurde ein eigenes Pinzgauer Stutbuch für diese Tigerschecken eingerichtet.



 
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