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Der Noriker - Merkmale & Eigenschaften


 
 
Heute versteht man unter Noriker auch den Pinzgauer, wobei es vier anerkannte Schläge gibt: den Kärntner, den Steirer und den Tiroler Schlag sowie das Süddeutsche Kaltblut, das aus den 1952 zusammengefassten drei deutschen Schlägen hervorgegangen ist.
Der früher in Südtirol gehaltene und gezüchtete Noriker wurde aus sich selbst heraus, durch konsequente Zuchtarbeit und strenge Selektion bei den Hengsten, gezüchtet, wie es in den Satzungen der 1909 gegründeten Sarntaler Pferdezuchtgenossenschaft heißt.
Im Pustertal wurden immer schon aus dem Salzburger Land stammende Noriker Hengste eingesetzt. So wurden auch in den letzten Jahrzehnten nur aus Österreich zugekaufte Hengste auf den Deckstellen im Pustertal und im Abteital, wo der Noriker heute hauptsächlich gehalten und gezüchtet wird, eingesetzt.

Eine aktive Zuchtgeschichte haben die Genossenschaften Vierschach und Welsberg geschrieben, die sehr eigenständige Zuchtarbeit leisteten und eine rege Schautätigkeit aufzuweisen hatten. Die Kriegsjahre brachten die Zuchtarbeit und die Schautätigkeit fast zum Erliegen.

Erst Anfang der 50er Jahre erlebte die züchterische Tätigkeit in den Genossenschaften Vierschach und Welsberg einen neuen Aufschwung durch die gute Zusammenarbeit untereinander, vor allem aber auch durch die Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Haflinger Pferdezuchtverband mit dem Ziel, in der öffentlichen Förderung der Pferdezucht des Landes gemeinsame Wege mit den Haflingerzüchtern zu gehen.
Bis heute betreut der Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband mit gleichen Rechten und Pflichten auch die Norikerpferdezüchter.

Verbreitung und Nutzung

Der Noriker war und ist im Alpenbogen beheimatet, wobei das Hauptverbreitungsgebiet und die Stammheimat das Land Salzburg ist. In Südtirol wird der Noriker hauptsächlich im Pustertal und in den ladinischen Bergtälern gehalten und gezüchtet.
Während der Noriker in den 70er Jahren aufgrund der fortschreitenden Mechanisierung stark zurückgedrängt wurde, hat er in den letzten 10 Jahren einen beachtlichen Aufschwung erlegt. Die Nutzung als zuverlässiger Freizeitpartner hat zu starker Verbreitung in den Provinzen Trient, Belluno, Verona und Rovigo geführt.




 
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